„Das arme Ich hat es schwer.“ Die Psychoanalytikern Georgette Schosseler …
Shownotes
Host: Stefan Börnchen Redaktion: Stefan Börnchen und Carolyn Knaup Produktion: Carolyn Knaup
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00:00:00: Der kleine Mensch, der da auf die Welt kommt wird schon gesprochen.
00:00:05: Ehe er auf der Welt ist, es wird schon über ihn
00:00:11: gesprochen.".
00:00:13: Und dann, wenn er auf die Welt kommt dieses Begehren der anderen.
00:00:20: Der seiner Eltern.
00:00:23: Das von dem wird er geformt und um da sein eigenes Begehre zu entfalten das wird seinen Weg sein zu finden was sein Begehrem ist.
00:00:46: Ich bin Stefan Börnchen.
00:00:47: In meinem Podcast treffe ich Menschen, auf die ich neugierig bin, weil sie etwas zu erzählen haben – überraschend und unterhaltsam, spannend und spinnen, faktisch und praktisch!
00:00:56: Und immer gut zur Wissen für die nächste Stehparty.
00:00:59: Menschen gemacht?
00:01:00: Auf Spotify, Apple-Podcasts und wo es sonst Podcasts gibt.
00:01:05: Mein Gast heute ist die Luxemburger Psychoanalytikerin Georgette Schosseler.
00:01:09: Sie hat lange psychoanalytisch in Berlin und Luxemburg praktiziert, und zwar in den Räumen der von ihr mitgegründeten Psychoanalytischen Bibliothek Berlin – einem Ort für Forschung und Praxis nach Sigmund Freud und Jacques Lacan.
00:01:22: Georgette Schossler arbeitet jetzt in einer eigenen Praxis im Düdelansch.
00:01:26: Sie ist Mitglied und ehemalige Kollegiatin des psychoanalysischen Kollegen, Gastdozentin am Adler-Institut Berlin.
00:01:37: In Luxemburg gibt es die Workshops und moderierte Gespräche in Institutionen wie dem Casino Luxemburch, Forum Dachkontemporar.
00:01:44: Dabei spricht sie zu Themen wie das Ich, das Kunstwerk und die anderen.
00:01:49: oder was blickt mich an?
00:01:51: Oder Wie viel Kindheit steckt in Kunst?
00:01:54: Kunst mit zwei Binnenklammern um das K und um das T. also wieviel kindheit steigt in uns?
00:01:59: Wieviel Kindheit Steckt in Kunst?
00:02:01: Frau Schosseler ich freue mich sehr dass Sie hier sind.
00:02:03: herzlich willkommen!
00:02:08: Die dringendste Frage vorweg.
00:02:12: Ich habe Hautrötung, Zucken am Augenlied und ich schlafe schlecht.
00:02:16: Können Sie mir helfen?
00:02:18: Ja guten Tag Herr Benjen.
00:02:21: Vielen Dank für die Einladung.
00:02:22: Also helfen ist vielleicht jetzt nicht das was der Analytiker macht.
00:02:31: Dass es helfen kommt würde man sagen mit der Zeit Hört zu, er nimmt eben das auf was sie jetzt als Symptom gesagt haben und damit wird gearbeitet.
00:02:50: Und beim Erstgespräch Sagt man es auch, oder ich sage es dem Analysanten oder den werdenden Analysannten.
00:03:03: Dass ich jetzt nicht heilen werde.
00:03:07: Ich werde ihm zuhören, werde ihn nicht beeinflussen noch Ratschläge geben.
00:03:15: Es ist eine, sagen wir, eine Sprechkur also derjenige der kommt bringt das Material, er spricht und damit arbeiten wir.
00:03:29: Aber was Sie jetzt sagen dass sie nicht heilen werden also dass mein Augenlied und meine Schlafprobleme bleiben?
00:03:37: Das darf nicht die Krankenkasse wissen.
00:03:38: oder denn eigentlich?
00:03:40: Ja, das ist interessant.
00:03:42: Ich arbeite nicht mit Krankenkasse.
00:03:44: Also wenn man nach Freud und Lacan arbeitet, ist die Krankenklasse raus.
00:03:52: Das heißt es ist also jetzt ganz... Es ist ein Luxus sogar.
00:03:59: Eine analytische Kur, eine psychoanalytische Kur hat nichts mit der Medizin zu tun noch mit der Psychologie, wenn man so sagt.
00:04:10: etwas, was man für sich macht und für sich besser zu verstehen.
00:04:18: Und so kommt das Heilende Syrcroy.
00:04:24: Also, was Sie haben ist eine Privatpraxis, glaube ich – kann man in Deutschland sagen?
00:04:29: Es gibt diese Unterscheidung, dass es auch Analytikerinnen gibt mit Kassenzulassung.
00:04:34: aber sagen wir jetzt in Deutschland gibt es Psychoanalyse als ein Format, das von der Krankenkasse erstattet wird.
00:04:43: Dann gibt es ja die Erwartung dass körperliche Symptome Krankheiten, die anderswo nicht behoben werden konnten zumindest in Angriff genommen werden mit Hoffnung auf Linderung oder nicht?
00:04:56: Wie ist es mit den Symptomen?
00:04:59: Ja, also das ist schon so.
00:05:01: In Deutschland ein Analytiker der nach Freude und zum Beispiel in einer Institution arbeitet oder sogar privat mit Krankenkasse natürlich hat er den Anspruch dass einer gewissen Zeit dieses Symptome nicht mehr da sind.
00:05:27: Jemand, der einen Hautausschlag hat und nach ich weiß nicht wie lange vielleicht kein Hautausschlag mehr hat aber nicht weiß warum das ist durch das Sprechen hat sich eben so verflogen.
00:05:47: Aber wenn man als Psychoanalytiker nach Freud und Lacan arbeitet.
00:05:57: Da ist dieses Heilen wirklich, wie ich gesagt habe, der Syrcros.
00:06:01: Also man arbeitet jetzt nicht auf dieses Symptom hin, der jene kommt.
00:06:09: Er sagt warum er kommen?
00:06:10: Der hat ein Symptoms diese Grundregel oder, dass er alles sagen kann was ihm einfällt.
00:06:28: Und auch seine Träume einbringt und Fehlleistungen.
00:06:38: Derjenige der spricht, er vergisst sein Symptom und er spricht.
00:06:43: Dann kommen andere Sachen ins Spiel.
00:06:46: Irgendwann am Anfang der Familienromane, irgendwann über Sexualität, über Geld... Und so entsteht etwas was sogar denjenigen der spricht manchmal überrascht.
00:07:04: Er kommt in Bereiche rein vor ihr Sie kennenlernen, wo er ... Ja und dann wie sie gesagt haben dieses Symptom.
00:07:16: Das verliert er unterwegs und manchmal ist das die Heilung, wie sie das eingebracht haben.
00:07:27: Jetzt haben sich schon den ganz großen Bogen geschlagen ... vom zuckenden Augenlied, mit dem ich zu Ihnen kommen wollte.
00:07:35: Zum erkenne dich selbst.
00:07:37: Genotice Auton irgendwie... Also mehr geht nicht!
00:07:42: Wenn wir so ein ganz bisschen vielleicht in einer Folge von einzelnen Schritten vorgehen?
00:07:48: Also eingenommen einen möglicher zukünftiger Patient kommt zu Ihnen und sagt hier ich hab was weiß ich eine Hautrötung, mein Dermatologe hat mir schon die zwei Salben verschrieben.
00:08:03: Die der Matologen verschreiben hat nicht funktioniert.
00:08:07: bin ich bei ihnen richtig?
00:08:08: dann sagen sie hier so kurzfristig Heilungen nicht aber was ist denn die die Motivation mit der ihrer ... Patientinnen und Patienten zu ihnen kommen?
00:08:18: bzw.
00:08:20: was geschieht typischerweise in so einem Erstgespräch?
00:08:22: Also wahrscheinlich werden sie manche Illusionen zerstören, also den zukünftigen Analysanten... Manche Zähne ziehen.
00:08:30: aber wie funktioniert das?
00:08:32: Wie stelle ich mir das vor ganz konkret?
00:08:35: Ja da haben Sie schon recht!
00:08:38: Als Psychoanalytiker kann man nicht sauber.
00:08:41: Also man ist angewiesen auf das Material was derjenige mitbringt, das Sprechen.
00:08:48: Wenn jemand nicht spricht ist es mühsam.
00:08:53: also man kann auch dem Schweigen zuhören, dass geschieht oft dass jemand zehn Minuten schweigt.
00:09:11: Aber was da alles geschieht in diesem Schweigen ist sehr interessant, weil manchmal der Raum ... Man könnte den schneiden!
00:09:22: arbeitet weiter, aber jetzt habe ich die Frage vergessen.
00:09:25: Das ist nicht schlimm!
00:09:27: Ich bin jetzt schon beim nächsten Punkt.
00:09:28: also ich kenne eine Person, die wahnsinnig stolz darauf ist dass sie das erste, ich weiß nicht halbe Jahr oder mindestens vier Monate in der Analyse geschwiegen hat und sie hat es auch umgerechnet.
00:09:38: Die Kosten für dieses Schweigen waren ungefähr die eines mittleren Kleinwagens.
00:09:44: Ja so Geschichten gibt's, okay ja
00:09:47: Ist das anstrengend für Sie, wenn sie da sitzen und es wird nicht geredet?
00:09:53: Also das muss man aushalten.
00:09:56: Wie gesagt der Raum ist auch arbeiten.
00:10:05: Auch wenn Schweigen zu hören sind was bei den beiden dann da arbeitet.
00:10:15: ja
00:10:15: Okay, also die Frage gerade war eigentlich die nach der Geschäftsgrundlage.
00:10:20: Wie funktioniert das bei einem ersten zweiten dritten?
00:10:23: Ich weiß nicht wie viele Gespräche sie anfangen zu haben mit einem Patienten oder einer Patientin.
00:10:30: Also was sagen Sie, was geschehen wird und was die Aussichten einer Psychoanalyse bei Ihnen sind?
00:10:38: Ja, weil ich spreche von mir.
00:10:39: Also beim Erstgespräch.
00:10:45: Also es hängt ab vom Symptom, was derjenige mitbringt.
00:10:49: Aber im Großen und Ganzen... Ja das ist noch wichtig!
00:10:54: Jede Analyse ist anders.
00:10:58: Man kann ... Es hängt von demjenigen ab, der kommt.
00:11:03: aber im großen Ganzen sage ich dass ich eben nicht saubern kann, nicht teilen werde demjenigen Zuhöre nicht keine Ratschläge gebe, nicht Werte eben zuhören.
00:11:29: Manchmal Sachen unterstreichen und ihnen so tragen werden mit dem was er spricht.
00:11:40: Vielleicht sollten wir noch mal für mögliche Hörer und Hörerinnen, die nicht so vertraut sind mit der Psychoanalyse.
00:11:47: Also ganz kurz ein paar Rahmen-Daten abstecken.
00:11:50: Also Psychoanalysen ist ein Unterfangen für das man Geduld braucht.
00:11:57: Sehe ich es richtig?
00:11:58: Dass eine Analyse?
00:12:00: also bei Freud war's zum Teil so glaube ich dass er seine Patienten Fünfmal die Woche kommen hatte, dreimal ist relativ typisch.
00:12:10: Dreimal zur Psychoanalytikerin in diesem Fall zum Beispiel zu ihnen und das über Jahre hinaus.
00:12:16: Das ist ein unglaubliches Commitment.
00:12:18: was verspricht man sich davon?
00:12:21: Das ist interessant jetzt bei Freud fünf mal die Woche aber das war manchmal für drei Monate oder für ein halbes Jahr.
00:12:35: Es war intensiv und manchmal wünsche ich mir das, dass jemand sagt Ich habe drei Monate Zeit und ich komme jeden Tag Und wir schauen was da geschieht.
00:12:51: Super Aber heute die Leute können sich das nicht mehr leisten auch zeitlich Also in Berlin klassischen oder wie sagt man die Leute, die zu mir gekommen sind.
00:13:05: Sind sie zweimal die Woche gekommen?
00:13:07: Dreimal war schon eine Ausnahme weil man einfach die Zeit nicht hat.
00:13:12: Das Geld würde vielleicht noch gehen, weil mit dem Geld das ist auch etwas was beim Erstgespräch zur Sprache kommt.
00:13:25: und also bei mir ist es so ich schaue wer da kommt, ob es jetzt ein Student ist oder einen Bankdirektor.
00:13:40: Das werden unterschiedliche Preise.
00:13:43: Aber ja heute sind sogar Leute die einmal die Woche vorziehen oder alle zwei Wochen dann ist eine Kur schon spezieller.
00:13:58: Aber was noch, vielleicht zu sagen ist das zwischen den Pseonsen.
00:14:06: Das ist auch fruchtbar.
00:14:08: die Leute, die arbeiten unbewusst weiter.
00:14:11: ob das jetzt eine Woche dazwischen ist?
00:14:15: Ob das fünf Stunden dazwingend sind ein Tag also es geschieht etwas dazwiessen.
00:14:25: Ja, jetzt noch einmal ganz grundlegend.
00:14:27: Also gebe ich die Idee der Psychoanalyse richtig wieder.
00:14:32: Es gibt Symptome, die ich habe, die ungewünscht sind also zum Beispiel Zocken des Augenliedhaut Ich weiß nicht bei Freud gibt es diese Studien Reusbarstörung, Halskratzen solche Dinge anderswo nicht losgeworden bin bei der hausärztin oder beim dermatologen oder wo auch immer und man nimmt an das ist irgendeine psychische ursache geben könnte.
00:14:57: ich gehe zu einem analytiker oder einer analytikerinnen.
00:15:02: Da werde ich lange sprechen.
00:15:04: Lassen Sie uns gleich noch darüber reden, wie das Gespräch so funktioniert?
00:15:07: Aber die Idee ist dass in dieser Talking Cure allein durch das Sprechen in Anwesenheit einer Analytikerin etwas geschieht und im besten Fall die Symptome aufgehoben werden oder abfallen.
00:15:21: Ist das so richtig als Grundidee der Psychoanalyse?
00:15:24: Ja ja weil dieses Setting also Der Analytiker hat ja auch, wie man das nennt ein Analyptikerbegehren.
00:15:35: Und dieses Analytik Begehren ist nicht jetzt Analytika zu sein aber es ist ein Rahmen zu schaffen dass der angenehm ist für denjenigen der kommt der sich dann aufgehoben fühlt und sprechen kann.
00:15:56: Und das ist dann dieses Setting, das Zimmer wo man auch sagt sie können sagen was auch immer es wird diesen Raum nicht verlassen.
00:16:13: Es ist eine Auf... nehmen.
00:16:17: Und man sagt sogar, dass der Analytiker dieses Objekt oder dieses Symptom oder dieses Insicht aufnimmt, bewährt und dem Analysanten wieder zurückgibt am Ende der Sitzung.
00:16:36: Das ist jetzt ...
00:16:40: Können Sie noch was sagen zu diesem Setting?
00:16:42: Also es gibt ja diese legendäre freutsche Couch, die umgezogen ist mit Freud.
00:16:50: Geflogen ist von Wien nach London und da steht haben sie auch eine Couch?
00:16:55: Und wie funktioniert das?
00:16:56: Ist es nach wie vor so dass die Analytikerin am Kopfende sitzt unsichtbar?
00:17:02: und wenn ja warum?
00:17:03: und sieht ihre Couch aus.
00:17:06: also Am Anfang ist es ein Gegenüber.
00:17:09: Also die Erstgespräche können auch variieren.
00:17:14: Manchmal nach drei Sitzungen, manchmal nach zehn Sitzung, wenn ein Sprechen zu hören ist das vielleicht von diesem Familienroman und sich beschweren, ein wenig sich beruhigt hat?
00:17:38: Dann kommt die Frage auf, ob derjenige interessiert ist sich auf die Couch zu legen.
00:17:48: Und das ist wie Sie gesagt haben, da sieht derjenig, der spricht den Analytiker nicht mehr.
00:18:00: Er spricht zu jemanden aber nicht zum... Analytiker zu der Person des Analytikers, weil er sieht ihn nicht.
00:18:10: Und da kommt es vor, dass wirklich das Sprechen sich ändert, dass meine Couch... Also im Moment ist sie rot!
00:18:34: Aber das, ja ich weiß nicht was ich zur Couch noch sagen soll.
00:18:41: Okay okay,
00:18:43: eine rote
00:18:44: Couch.
00:18:44: Jetzt klingt das unglaublich gemütlich.
00:18:50: nach so ein paar Vorgesprächen legt man sich irgendwann auf die Couch.
00:18:56: Es gibt ja nun viele Menschen die bezweifeln, dass so eine Praxis etwas bringen kann.
00:19:03: Treffen sich zwei Leute reden ein bisschen, einer liegt auf der Couch und schläft manchmal vielleicht sogar ein.
00:19:09: Warum sollte das bloße Reden helfen?
00:19:14: Können Sie etwas sagen... Also was wäre da ein Argument?
00:19:18: Und es ist ja so, dass die Wirksamkeit der Psychoanalyse empirisch nachgewiesen ist.
00:19:24: Gleichzeitig ist es ein sehr aufwendiges Verfahren.
00:19:28: Hilft es nur zu reden, warum sollten körperliche Symptome abfallen verschwinden durch Reden?
00:19:38: Ja das ist eine interessante und schwierige Frage.
00:19:42: Aber es ist das Material der Psychoanalyse.
00:19:46: Das Reden die Wörter.
00:19:52: Also ich wäre nicht Psychoanalytikerin geworden ohne Lacan.
00:19:57: Also Freude ist immer die Basis, ohne Freude keine Psychoanalyse.
00:20:02: aber Lacan hat die Psycho-Analyse etwas reingebracht.
00:20:11: eben was sie jetzt gesagt haben das Sprechen dieses Sprechens wo sehr viel mehr zu hören ist als derjenige glaubt, dass er sagt.
00:20:26: Und dieses Hören von dem ja da kommt auch das Unbewusste ins Spiel also das was man weiß aber nicht weiß, dass man es weiss.
00:20:41: Das ist jetzt dieses Sprechen des Analysanten.
00:20:49: was in dieses, was der Analytiker hört bei zum Beispiel jemand, der dann vor einem Wort immer ein wenig stottert oder eine lange Pause macht vor einem Worts.
00:21:02: Oder verschiedene Vörder zu oft sagt und voilà!
00:21:12: Was dazu hören ist Es gibt zwei Schienen, also was ich mir so beim Hören zugelegt habe.
00:21:26: Das eine ist die Geschichte das was der Analysant sagt und das andere ist das was mitspricht Was in diesem Sprechen auf einer anderen Schiene dabei ist.
00:21:49: Und ich habe ein kleines Beispiel, das ist aus einem Buch von Jean-Marie Jean.
00:21:56: Das hat mich beeinflusst oder beeindruckt eine Frau die sehr viel diesen Lautwerb benutzt Aliver Le Vert zum Trinken Der Wurm, der Wehr und der Analytiker gehört, dass immer dieses Wehr wieder angeklebt wird.
00:22:34: Irgendwann macht er aufmerksam und erstreist.
00:22:45: Und irgendwann kriegt diese Analysantin das mit, dass sie da etwas immer wieder und ich erzähle jetzt nicht die ganze Geschichte aber es zum Schluss kommt raus.
00:23:02: Die Frau hat Firma.
00:23:03: Das heißt, es ist etwas wo sie nicht darüber sprechen will.
00:23:08: Und dadurch dass sich da blockiert das sie etwas ein Schmerz etwas Unangenehmes Nicht zu Rede bringen will überschwemmt es die Frau.
00:23:23: Es ist da in ihrem Sprechen Und bei so Sachen, man sagt dann fällt auf einmal etwas.
00:23:32: Sie hat das mitbekommen und nachher ist dieses Wehr gar nicht mehr so präsent.
00:23:40: Ist das jetzt diese berühmte Differenz von Bewusstsein und dem Unbewussten?
00:23:46: Also, diese Patientin weiß sie hat Würmer möchte es aber nicht mitteilen.
00:23:51: Deswegen sagt sie's nicht, aber irgendetwas im Unbewusten drängt Sie dieses Wort immer wieder zu verwenden, dass darauf hinweist.
00:24:01: also ist das etwas Unterdrücktes, etwas Verdrängtes was im Diskurs widerkehrt
00:24:10: Könnte man so sagen, aber dieses... Ja.
00:24:17: Also es ist verschieden bei Freude das Verdrängte und bei Lacan das Verdrangte.
00:24:24: Und wie wir jetzt über das verdrängtes Sprechen, ist es im symbolischen, also in der Sprache.
00:24:39: Lacan arbeitet ja mit dem RSI, mit dem symbolischen, mit den realen und mit dem imaginären.
00:24:52: Und das könnte man sagen eine Weiterführung auch von Freude weil Freud hat ja am Anfang bewusst vorbewusst Und dann, dass die erste Topik, die zweite Topik eben das Ich.
00:25:15: Das Es, das Überich und Lacan fährt weiter könnte man sagen und er hat eben das Symbolische, das Reale und das Imaginäre.
00:25:30: Und damit arbeitet er und so ist für ihn dieser... Dieser psychische Apparat funktioniert so für ihn.
00:25:41: Das war jetzt unglaublich voraussetzungsreich.
00:25:44: Vielleicht können wir noch mal ganz kurz sagen, wer Freud und Lacan sind?
00:25:48: Freud gilt als Begründer der Psychoanalysier in den ab zweihundertsechziger Jahren geboren, neunzehnhundertneinunddreißig in London im Exil gestorben.
00:25:56: und Jacques Lacan ein französischer Psychoanalytiker ist etwas mehr als eine Generation jünger, er ist Anfang des zwanzig Jahrhunderts geboren und Anfang der achtziger Jahre gestorbt.
00:26:08: Also an Freude angeschlossen mit dieser Rückkehr zu Freut, aber gleichzeitig über Freute hinausgegangen.
00:26:14: Es ist eine bestimmte Schule die an Freud anschließt wenn ich das richtig
00:26:18: verstehe.
00:26:18: Ja so könnte man sagen er hat Freud gelesen und das betont ja auch es ist ein zurückzufreut.
00:26:27: und er behauptet ja er hätte freut Mal richtig wieder gelesen, weil Freude wurde ja so viel benutzt.
00:26:36: Also all die Leute, die nach Freude gekommen sind haben auch wieder ihr es dazu gegeben und Jacques Lacan hat sich darauf bezogen er hätte wieder mal Freude an der Wurzel gelesen und ihn wieder neu zum Leben erweckt.
00:27:01: Verschiedene Sachen hat er dann für sich, wie das Lobchippe Tita und so.
00:27:07: Das hat er denn für sich seine Kreation oder seinen Erfinden oder wie man das nennt ja.
00:27:16: Jetzt
00:27:16: hatten Sie vorhin erwähnt die zwei Topiken bei Freud.
00:27:19: vielleicht können sie das nochmal ein bisschen erläutern?
00:27:22: Also es gibt bei Freud eine historische Entwicklung.
00:27:24: Er hat seine Theorien immer wieder geändert.
00:27:26: Jetzt haben Sie gesagt Es gibt ne erste Topik und ne zweite Topik.
00:27:29: ich glaube Topik Das muss man einfach erklären für Menschen, die nicht mit der Psychoanalyse so vertraut sind.
00:27:35: Das ist eine Staffelung, das ist senkrecht gedacht.
00:27:40: Unten ist eher das Triebhafte in der Mitte, dass ich und darüber irgendwie je nachdem wie es dann benannt ist, über ich Gesetze, Werte, Normen usw.
00:27:52: Können Sie das noch mal ... ein bisschen einkreisen, weil ich glaube dass das in Zentrum der Psychoanalyse steht.
00:27:59: Also wie verhalten sich wenn wir jetzt die zweite Topik nehmen also diese Weiterentwicklung der Ersten über Ich, Ich und Es zueinander?
00:28:10: Das ist interessant!
00:28:11: Das arme Ich zwischen Überich und Es... Ach, das ist schwer!
00:28:17: Und ja, das ist bei jedem anders entwickelt.
00:28:23: Aber dieses Ess ist mehr im Bereich des Unbewusstens aber kommt auch ins Ich rein.
00:28:32: und dieses Über-Ich, das wirklich ... Das ist etwas was einen manchmal zu schaffen weil man sich selbst damit quillt.
00:28:53: Und was interessant ist, sogar wenn ich mal Eltern hatte die einen gut erzogen haben, aber streng und da... Ist dieses Überisch manchmal nicht so entwickelt bei Leuten, wo könnte man sagen fast eine freie Erziehung gewesen ist.
00:29:21: Da ist das Überisch auf einmal stark entwickelt.
00:29:24: also es ist etwas was derjenige sich selbst antut Paraport zu den anderen.
00:29:34: weil die Psychoanalyse ist ja auch so dass probiert denjenigen so, dass was derjenige hat das sehr eigene von dieser Person raus zu kitzeln und ein wenig Abstand vom anderen.
00:29:54: Von dem anderen zu bekommen uns sich zu trauen Das eigene, das sehr spezielle auch zu leben, zu genießen und den anderen ein wenig wegzudrücken.
00:30:10: Und da spielt das über ich manchmal einen Streich.
00:30:20: Jetzt waren sie noch so ein bisschen freundlich, finde ich im Umgang mit diesen Instanzen vor allem mit dem S. Das ist doch was ganz Schlimmes.
00:30:30: Ist das nicht der Bereich der Triebe?
00:30:34: Also das Sexuellen, der rache Gelüste, der Tötungsfantasien... All dieses primitiver Uhr- und Vormenschen steinzeithafte
00:30:47: Ja, das ist das Tier.
00:30:52: und dadurch dass der Mensch in die Sprache gefallen ist könnte man sagen.
00:31:00: Er hat ja damit Probleme weil wenn so ein Trieb ist, ein sexueller Triebe oder voilà!
00:31:10: Ein Trieber Der Kultur-Mensch, der probiert es ja in die Sprache rüberzubringen.
00:31:22: Und das geht... Das ist nicht möglich!
00:31:24: Es ist immer ein Rest des was man empfindet und das was man dann probiert von diesem Empfinden in eine Sprache zu quetschen ist nicht möglich, es ist einfach immer ein Rest und es ist immer etwas was fehlt.
00:31:39: Und dieser Mangel das ist auch zugleich könnte man sagen dieser Motor dass das weitergeht eben das immer wieder gesucht wird dieses empfinden ja rüber zu bringen.
00:32:00: oder
00:32:02: Ja, ich glaube jetzt sind sie schon wieder bei Lacan.
00:32:06: Sie sagen der Mensch ist ein Tier, diese Tiertriebe aber er hat auch die Sprache.
00:32:11: also das ist wie Aristoteles Definition des Menschen ja und das einzige Tier mit Sprache.
00:32:17: Und sie sagen Die Sprache hilft irgendwie im Umgang mit den Trieben Aber irgendwie auch nicht, versagt sie.
00:32:27: Vielleicht können wir noch mal kurz sprechen über dieser lakonschen Ideen wie ein Mensch abgetrennt wird von der Mutter in der Geburt.
00:32:39: das ist die eine Trennung.
00:32:40: und dann irgendwie wenn einem Mensch abgestillt wird also von der mutter Brust getrennt und wieder das Begehren in die Welt kommt und was das Begäre mit der Sprache zu tun hat
00:32:51: Ja, das ist eine sehr gute Frage.
00:32:55: Weil ich weiß auch nicht... Ich fange mal an!
00:33:00: Der Mensch, der kleine Mensch da auf die Welt kommt wird schon gesprochen.
00:33:06: Ehe er auf der Welt ist, es wird schon über ihn gesprochen Und dann, wenn er auf die Welt kommt dieses Begehren der anderen.
00:33:21: Der seiner Eltern das von dem wird er geformt und um da sein eigenes Begehre zu entfalten.
00:33:33: Das wird seinen Weg sein Zu finden was sein Begehrem ist in diesem.
00:33:39: und er hat nur die Sprache.
00:33:42: Er hat die Sprache in die er reingeboren, reingefallen würde und mit der muss er dann probieren zuerst kommen.
00:33:54: Teilen Sie denn diese Theorie, die in der Kulturgeschichte ganz prominent ist?
00:34:01: In der Literatur sich oft findet, dass es diese Vorstellung gibt.
00:34:05: Wir sind geborgen im Mutterleib.
00:34:07: Wir schweben da so in Wasser.
00:34:09: Wir floten rum.
00:34:11: Es ist dunkel und warm.
00:34:13: Man hat die Stimme der Mutter manchmal auch andere aber gedämpft.
00:34:18: Das ist wunderbar!
00:34:20: Und dann wird man da rausgedrückt, das Trauma der Geburt.
00:34:23: Es ist kalt, irgendeine Schwester nimmt mich an den Füßen hält mich Kopf über, schüttelt mir das Fruchtwasser aus der Lunge, klappst mich und das Licht ist an es ist kallt ich muss schreien usw.
00:34:35: Erstes Trauma zweites Trauma Ich werde gestillt An der Mutterbrust Irgendwann werde ich abgestillt und Der Körper der Mutter verschwindet.
00:34:44: Das ist doch so wie ich mal Lacan gelesen habe diese Problematik Aus der dann diese Fantasie, die sehr regressive Fantasieresultier drückt ja in den Mutterkörper vielleicht indem man ins Wasser geht.
00:35:00: Vielleicht indem man Ölipale Fantasien entwickelt.
00:35:03: Würden Sie da folgen dass das eine kulturelle Fantasi ist, die in die Psychoanalyse eingegangen ist?
00:35:13: Ja also... Was ich jetzt damit anfange oder an was ich gedacht habe, das ist der Mutterkuchen.
00:35:28: Wenn das Kind zur Welt kommt, ist ja noch etwas da.
00:35:36: Es ist eine Schnur die an einem Mutterkuchen.
00:35:39: es hängt nicht An der Mutter aber an diesem Kuchen und bei der Geburt wird die Nabelschnur durchgetrennt und dieser Mutterkuchen in verschiedenen Kulturen wird er gegessen.
00:35:54: Er wird, glaube ich bei uns entsorgt.
00:35:58: Aber man könnte sogar sagen das ist das was dieses Kind das ganze Leben sucht die andere Hälfte die ihm abgeschnitten wurde.
00:36:10: Das ist jetzt... Ich habe daran gedacht.
00:36:12: aber ja Also die Mutter, das ist die ersten anderen.
00:36:22: Der Vater und der Trennt könnte man sagen auch das Kind von der Mutter mit seinem Nein.
00:36:38: Er gibt dem Kind den Namen... Das heißt, er führt es in die Kultur ein und so trennt er es von diesem Nicht-von der Mutter loskommen oder von diesem... das ist ja eine Einheit.
00:36:59: Mutter, Kind am Anfang, das Kind an der Brust.
00:37:03: Es glaubt, dass wäre seine Brust!
00:37:11: Es gibt auch dieses Spiel Spiegelstadium, wo die Mutter hat das Kind auf dem Arm und das Kind.
00:37:21: Es sieht die Mutter und es sieht ein Loch in der Mutter weil es weiß noch nicht dass er ein einzelnes Ding ist und die Mutter sagt dieses Das bist du.
00:37:35: Und so merkt das Kind, dass es nicht nur mit der Mutter vereint ist, dass es auch ein einzelnes Ding ist.
00:37:43: Und dann mithilfe des Vaters, der dann ... Nein du, du kommst jetzt mit mir, du-du-du voilà!
00:37:52: Wird das Kind ein Einzelnis?
00:37:59: Ich weiß nicht, ob ich jetzt geantwortet habe.
00:38:00: Ja, natürlich haben Sie geantwortete.
00:38:03: Also der Vater trennt das Kind von der Mutter.
00:38:05: Das ist eine große Sache in der Psychoanalysie und ich muss gerade daran denken als eine mitunter auf der Geburtstation bei der Geburte im Krankenhaus als Vater angeboten wird die Nabelschnur durchzuschneiden.
00:38:19: Wie finden Sie das denn?
00:38:20: Ich finde es gut.
00:38:23: Einfach nur, dass der Frat auch dabei ist bei der Geburt.
00:38:27: Aber da sind ja zwar unterschiedliche Dinge.
00:38:28: also ob man das Kind irgendwie in den Arm gedrückt bekommt vielleicht sogar als Erster im Kaiserschnitt zum Beispiel oder ob man auch noch physisch tatsächlich diese symbolische Geste vollzieht, die Nabelschnur zu durchschneiden.
00:38:43: Finden sie das nicht irgendwie ein bisschen hart?
00:38:48: Ich habe noch nicht darüber nachgedacht, aber ob der Arzt das schneidet.
00:38:52: Ob der Vater das schneidet?
00:38:54: Ob eine Freundin das schneitet... Es ist immer eine Geste.
00:39:03: Das ist was man in diese Geste reinlegt.
00:39:05: also ja Weil, also wie ich gesagt habe verschiedene Kulturen liegen sehr viel da rein.
00:39:13: Die machen ein Fest und dann wird das... Ich weiß nicht gebraten oder dass wir zusammen gegessen und das ist ja noch mehr Ritual.
00:39:22: Und wenn der Vater das machen möchte?
00:39:29: Da bricht jetzt in ihnen so ein bisschen dieser anthropologische Begeisterung der Psychoanalyse durch.
00:39:34: Ich weiß nicht,
00:39:34: Mutterkuchen beraten festmachen und das klingt sehr nach Livistros.
00:39:41: Ja aber ich bin nicht so auf dieser Seite.
00:39:42: Aber okay!
00:39:44: Das hat mich jetzt... wie sagt man?
00:39:49: Selbst überrascht.
00:39:52: Sie hatten gerade gesagt Der Vater der Name.
00:39:57: Es gibt bei Lacan dieses Wortspiel mit dem Nein des Vaters und mit dem Namen des
00:40:02: Vater.
00:40:02: Können
00:40:05: Sie das ein bisschen erläutern, inwiefern der Vater für einen Nein steht?
00:40:09: Und es war Ihnen ja gerade wichtig zu sagen dass der Vater das Kind benennt.
00:40:13: also heutzutage ist es auch so... die Mutter Mitspracherecht beim Namen hat und vielleicht sogar auch den Namen auswählt.
00:40:22: Gleichzeitig ist es nach wie vor so empirisch, dass im Krankenhaus ... Ich schocke jetzt den
00:40:26: Familiennamen.
00:40:27: Den Namen des Vaters.
00:40:33: Vorname ist noch ... Wobei
00:40:36: auch da kann man ja als Frau und auch als Mutter den eigenen Behalten.
00:40:40: Ist ja alles möglich heute,
00:40:41: aber
00:40:43: was ist die psychoanalytische Dimension dessen Namens des Vaters?
00:40:46: Also Lacan und auch Freud sind unglaublich wichtig in ihrem Einfluss auf die Kulturtheorie.
00:40:53: das Falsi ist nur noch einundzwanzigsten Jahrhunderts.
00:40:56: Es ist häufig, dass der Name des Vaters so etwas ist wie das Gesetz und die symbolische Ordnung in dem Sinne.
00:41:05: Symbolische Ordnungen sind ein anderer Ausdruck für Sprache und in der Sprache sind Verbote möglich.
00:41:10: Der Vater spielt eine problematische Rolle für das Kind weil er Erstens nicht die Mutter ist.
00:41:18: Zweitens das Kind der Mutter wegnimmt und drittens auch körperliche Bedürfnisse hat, also eine sexuelle Nähe zur Mutter sucht, die dann für den Sohn... Anlass zu Eifersucht ist.
00:41:32: Das ist doch irgendwie so die Grundidee des Ödibuskomplexes, oder?
00:41:36: Also der Vater ... das Kind sagen wir jetzt mal es ist ein Junge in seiner engen Beziehung zur Mutter stört und dass der Vater dazwischen tritt und sagt halt stopp nein du schläfst jetzt in deinem eigenen Bettchen ich schlafe mit mir im Bett.
00:41:54: Oder?
00:41:56: Ist das nicht die Idee des Ödipus-Komplexes?
00:42:00: Ja, Freut hat diesen Ödibus-komplex überhaupt die Mythologie da sehr gebraucht.
00:42:16: Also diese Geschichte von Ödippus und was mir jetzt einfällt ist... über Generationen, was da dieser Oedipus ist ein gutes Beispiel, das man weitergibt.
00:42:41: Was übertragen wird von Schuld und ungesagtem auf die nächste Generation.
00:42:57: Und ich glaube, ich trifte ab.
00:43:01: Was mir noch eingefallen ist bei Lacan der Große Andere, wo sie jetzt gesprochen haben über ... Der Große andere, das ist das Gesetz.
00:43:21: Das ist der Schatz des Signifikanten da, wo die Wörter sind und Ich drifte auch.
00:43:33: Das ist überhaupt nicht schlimm, also jetzt sind wir beim Großen anderen bei Lacan.
00:43:38: Also bei Lacans gibt es irgendwie so einen kleinen Anderen und einen großen Andern oder der kleine Anderes unproblematisch... Wenn ich das richtig verstehe, sind Sie gerade für mich ein kleiner anderer als eigentlich...
00:43:50: Das ist der Gegenüber.
00:43:51: Und jetzt
00:43:53: die Frage wäre es in der Große andere so wie was abstraktes sondern mit der Sprache zu tun und der Gesellschaft und dem Gesetz oder?
00:44:00: Ja ja und der große Andere das ist eben wo die Sprache.
00:44:06: wenn wir etwas ausdrücken möchten dann liefert der große anderem uns die Wörter Und es gibt.
00:44:15: aber der große andere ist auch jemand, der auch mal Bari fehlen kann.
00:44:25: Wie zum Beispiel man spricht vom weiblichen Genießen.
00:44:31: Das weibliche Genießen ist am Körper und der Große Andere hat nicht für alles Wörter.
00:44:40: Weil für das weibliche Genießen, da fehlen dem Großen anderen diese Wörter.
00:44:47: Man kann nie das wirklich sagen was man spürt, weil eben die Sprache ja nicht allmächtig ist.
00:45:00: Die hat nicht alle Wörtern.
00:45:03: Ahja und gilt es nur... Weibliche genießen, oder geht das auch für das männliche?
00:45:10: Oder ich weiß nicht.
00:45:11: Sonst noch unterschiedliche Arten des Genießens, dass die Worte fehlen?
00:45:15: Ja, das ist jetzt auch interessant weil es gibt ein weibliches Genießen und ein männliches Geniesen.
00:45:22: Und das ist nicht so, dass nur der Mann männlich genießen kann Es sind immer beide Beides ist bei beiden.
00:45:33: Also der Mann sowohl weibliches Genießen als männliches genießen.
00:45:39: und das weibliche Genießen, wenn man mit Lacan spricht, mit seiner Formel der Sexualität, ist bei dem weiblichen Genießen Das hat zwei Möglichkeiten.
00:46:03: Es ist das Fallische genießen und es ist das Weibliche genießen, was eben bei der Seite des männlichen genießens ist dieses fallische geniessen.
00:46:21: aber da das müsste man jetzt wirklich auf dieser die Tablo der Sexualität schön zeigen können.
00:46:31: Also wenn ich das richtig verstehe, was Sie jetzt ausführen gibt es eine Differenzierung.
00:46:35: und vielleicht zu Freude, der ja eigentlich sagt Libido ist männlich auch bei den Frauen oder?
00:46:43: Also da befinde ich mich mit der Libido bei Freude Da gibt es nur eine Libido
00:46:55: Bei Lacan wird es differenziert.
00:46:57: Also wenn wir jetzt im Genießen und Libido in irgendeiner
00:47:00: Beziehung setzen?
00:47:00: Ja, bei Lacan hat er eben im Seminar encore dieses Lötterblutler Sexualität eingebracht und da hat er das mit dem weiblichen Le Patu.
00:47:16: also die Frau hat etwas mehr Sie hat irgendwie etwas, was sie nicht in Wörter fassen kann.
00:47:31: Aber was sich spürt und was auch der Mann spüren kann beim weiblichen Genießen also ja
00:47:42: Als wir gerade angefangen hatten zu sprechen vom großen anderen, hatten sie gesagt das ist die Sprache.
00:47:48: Vielleicht könnte man sagen es ist überhaupt die ganze Kultur und die ganze auch soziale Ordnung.
00:47:54: Es gibt bei Lacan diesen Gedanken dass das Begehren das beim Baby oder beim Kleinkind mit dem Körper der Mutter zusammenhängt also mit der Nähe zur Brust dann zum Problem wird, weil das Kind also von der Mutter weggenommen wird und ein eigenes Leben mit immer größerer Entfernung zur Mutter führen muss.
00:48:17: Und da gibt es irgendwie so einen Begehren.
00:48:18: Das ist in der Welt und dieses Begehre wird in die Sprache verlegt oder?
00:48:25: Sie hatten vorhin gesagt, es gibt dieses Objekt Piti A., Es gibt diesen Mangel.
00:48:29: wir laufen dann in der Sprache irgendeiner Sache eben wie wir begehren hinterher.
00:48:37: Verstehe ich das richtig?
00:48:38: Ja, und bei mir ist ... weil Begehren wurde übersetzt.
00:48:44: Also Dysir.
00:48:46: Bei Lacan ist es Dysire.
00:48:49: Demont, Dysier... Und also am liebsten würde ich jetzt mit der Topologie beantworten, aber
00:49:22: Mein Verständnis von Lacan war, dass es so eine Triebkraft gibt.
00:49:29: Wie auch bei Freude hatten wir darüber gesprochen.
00:49:30: also irgendwie da ist eine Energiequelle in uns die Also etwas ist, was raus will oder was uns antreibt.
00:49:42: Ja der Trieb, die sexuellen Triebe, Todes-Trieb, Voila-Triebe.
00:49:46: Genau und bei Lacan gibt es schon diese Zuspitzung, diese etwas ödipale Zuspitzerung dass dieses Begehren der Trieb genau lödesir wenn wir von der Mutter getrennt werden irgendwie sich neue Ziele suchen muss.
00:50:02: Und dann gibt es doch diese Lesarten bei Lacan, okay?
00:50:04: Es gibt das Begehren und das Begegern flottiert so in der Sprache und sucht sich Ziele.
00:50:11: also entweder man versucht die Mutter zu ersetzen durch eine Freundin oder eine Frau oder man hat ehrgeizige Ziele, man will Karriere machen oder man macht Kunst oder so.
00:50:21: Oder verstehe ich das gegen die Intention bei Lacans?
00:50:29: Was ich damit anfangen kann, also dieses der Anfang das ist ein Lönachsissisme.
00:50:41: Also dann das ist eine Überlebungsstrategie eben dass man ist voll Man hat alles vollkommen.
00:51:02: Und dieses Vollkommene, das wie Sie sagen, da wird man frustriert.
00:51:08: Man muss eben das abgeben.
00:51:11: der Vater kommt und sagt nein.
00:51:14: Aber es ist das was man sein ganzes Leben suchen wird und ob es einmal gewesen ist ist, weiß man nicht.
00:51:25: Aber man hängt daran.
00:51:27: Man sucht diese Vollkommenheit und das ist das was einem auch bewegt mit diesem Ledisier eben andauernd weiter zu suchen nach... Und dann kommt das Ideal ins Spiel dass dieses Ideal vom Anfang und die man wird beeinflusst von den ersten anderen, von den Idealen.
00:52:03: Man findet das super!
00:52:06: Und man strebt an mit diesem... Ideal des Anfangs und dem Ideal, was man da erreichen will.
00:52:22: Und so macht man sein Leben.
00:52:24: Man wird in eine Bahn.
00:52:26: Man drückt sich selbst in einer Bahn und das ist die Kraft.
00:52:32: Die Kraft, die einen treibt etwas zu erreichen nach vorne zu gehen mit dem... dieser Sockel ist, was man als ideal mitbekommt und weitersucht.
00:52:53: Also ist die Idee, es gab eine ursprüngliche Vollkommenheit?
00:52:57: Ob es die tatsächlich gab oder nicht, sei mal da hingestellt.
00:52:59: Aber das ist so ein Phantasmer der Vollkommenkeit, der Geborgenheit, der Fülle und dem jagen wir hinterher.
00:53:05: Ja ich würde
00:53:06: sagen man sucht sein ganzes Leben dieses Objekt.
00:53:09: Dieses Objekt was es nicht gibt aber es ist immer daneben.
00:53:17: Man findet es Patsch ist es wieder daneben.
00:53:21: Weil das Begehren, wenn das Begegern erfüllt werden würde, wird er ja nicht mehr da sein.
00:53:33: Das Begegeren darf nicht erfüllen sein.
00:53:36: Es muss immer weiter lieben, immer wieder danebend und immer wieder weiter.
00:53:42: Ja also was ist die Logik?
00:53:44: Ich bin befördert worden, ich bin Chef, ich habe ein Porsche, ich hab eine Yacht.
00:53:48: Das
00:53:51: ist auch gut so, sonst werden sie ja tot.
00:53:54: Dass Sie würden aufgeben, Sie würden sich da... Es ist nie zu Ende!
00:53:59: Das Begehren will immer mehr und auch um sich sprechen jetzt von materiellen Sachen aber auch nicht materialem.
00:54:10: Auch voilà das ist der Mensch, das ist die Natur Das Leben.
00:54:20: Ja, aber ist das denn gut so?
00:54:22: Also wenn wir eine Fülle und einer Perfektion hinterherjagen von der sie so lapidar sagen naja es gibt's sowieso nicht.
00:54:31: Sollte man dann nicht erkennen dass das nichts bringt um ein bisschen buddhistisch werden?
00:54:39: Aber das ist also jetzt ganz platt gesagt.
00:54:43: das Ende der Analyse.
00:54:46: Wenn man dann, man nennt das auch die Durchquering des Phantasmas.
00:54:53: Wenn man da das mitbekommt dass man mangelt und diesen Mangel annimmt sich beruhigt Man braucht das nicht alles.
00:55:18: Man muss selbst das finden, dass man auch zufrieden ist wenn man das nicht alle bekommt oder wenn man es stottert... Dass man eben stottern wird und dass man dazu steht und dass sogar seine Kraft werden kann.
00:55:37: Lackon nennt das nicht das Symptom sondern das Lysentom.
00:55:43: man mangelt bei einem, dass man das als Kraft umbaut.
00:55:49: und wenn man so aus einer Analyse geht.
00:55:52: Das wäre super!
00:55:54: Wenn das so...
00:55:56: Ja also dieser Saint-Thom-Vinod bei Lacan aus der ja Slavoj Cizek ganz viel Theorie gezogen hat und Interpretationen habe ich nie so richtig getraut weil Dass so ein bisschen wie ein Tachenspieler-Trick mir manchmal vorkommt, dass man sagt okay ich habe ganz viele Probleme.
00:56:17: Ich erkenne die mal einfach an.
00:56:19: glücklich ist wer vergisst was doch nicht zu ändern ist.
00:56:22: nach dem Motto Bumm bin ich gesund und habe meine Probleme, meine Stärken umgewandelt.
00:56:27: Und das passiert ja heute auch in dem aktuellen Diskurs, dass man sagt so Eckhardt von Hirschhausen Ich hab ADS, ich bin so stolz darauf es ist meine Superkraft.
00:56:37: Ja also...
00:56:38: Das ist jetzt ja so.
00:56:40: Es ist schon in diesem Denken aber nicht wieder mit James Joyce.
00:56:49: Sein Schreiben.
00:56:52: Er hat das zu seiner Kraft gemacht, sein Symptom.
00:56:56: Könnte man sagen... Das hat er zu seiner Kraft gemacht und er hat dazu gestanden.
00:57:09: Ja also Joyce ist jetzt so, ich meine Joyce war ein Armakerl weil er blind wurde und dass sich über lange Zeit hinweg gezogen wenig Geld verdient hat und in Triestas und nicht heizen konnte, weil er das Geld nicht hatte und immer gefroren hatten.
00:57:24: Nebenbei hat er einige der größte Romane der Literaturgeschichte geschrieben.
00:57:29: also die stellen jetzt ja ab auf Kunst.
00:57:33: Also Joyce hat empirisch möchte ich sagen ein einfaches... über weite Strecken armseliges Leben geführt.
00:57:43: Gleichzeitig hatte er mit dem Ulysses, das wird natürlich andere Texte einen der Romane des zwanzigsten Jahrhunderts beschrieben.
00:57:52: Ist das etwas was sich mit Freude als Uplimationen beschreiben, Lisa?
00:57:57: Ja könnte man sagen weil in der Kunst... voilà!
00:58:05: könnte man sagen, dass das Sublimation ist.
00:58:09: Aber bei Joyce ist es noch würde ich sagen etwas anderes.
00:58:18: aber okay die Künstler sublimieren weil sie zum Beispiel jemand der malt oder Skulpturen macht der muss nicht unbedingt sprechen.
00:58:34: Das ist seine Art, ein Dialog mit etwas zu führen und so auch Sachen fallen zu lassen.
00:58:47: Künstler heilen ihre Psychosen selbst hat.
00:58:51: ich weiß nicht mehr von wem der Satz ist aber ja das kann schon Sublimation.
00:59:02: Das ist interessant, also jetzt sagen Sie eigentlich das Kunst zu produzieren eine alternative zur Psychoanalyser ist?
00:59:10: Also ich komme ja auch aus der Kunstwelt Und ich habe probiert, meine Erfahrungen in die Psychoanalysen mit reinzubringen.
00:59:25: Aber nicht die Psychoanalyse.
00:59:28: jetzt zu, wie sagt man?
00:59:30: Zu verbessern oder zu... Ich trenne das schon.
00:59:34: Leute zum Beispiel ... In Berlin hatte ich die Möglichkeit diese Erfahrungen zu machen Mit kleinen Ateliers wo Leute, die ... Man könnte sogar sagen das ist vor dem Erstgespräch.
00:59:53: Es ist etwas um sich selbst zu überraschen und zum Beispiel so kleine Ateliers, so Kritzeln arbeiten und dann diese Kritzelarbeiten nutzen und zu sprechen da kann man nichts erkennen.
01:00:16: Aber derjenige hat etwas in die Hand, auf das er blickt und es blickt ihn etwas an und er spricht drüber.
01:00:28: Das sind Erinnerungen und so kann man Sachen finden und dann darüber sprechen sprechen in Bewegung bringen oder im Sandkasten.
01:00:52: Da ist ein Sandkast und da liegen ganz viele Sachen rum, derjenige der dann diese Erfahrung machen will, der baut etwas, macht sogar mit seinem Handy ein Bild davon mit Wörtern zu belegen.
01:01:14: Und da sind Sachen entstanden, wo Leute sich selbst überrascht haben, die dann auf einmal etwas erzählt haben, dass sie gar nicht mehr gedacht haben und so.
01:01:26: So habe ich eben versucht vor der Analyse oder überhaupt vor dem Wunsch, Analysen zu machen etwas aufzubrescheln.
01:01:42: Das klingt in meinen Ohren, was Sie jetzt gerade beschreiben schon wieder lakanianisch, in dem Sinne das etwas, was bei Lacan ins Reich des Imaginären gehören würde.
01:01:54: ja also Bilder, also Objekte die wir visuell wahrnehmen Ein Anlass sind darüber zu reden und übersetzt werden ins Sprachliche, ins Symbolische.
01:02:06: Könnte man das so sagen?
01:02:08: Ja, ja könnte man so sagen... Das ist auch mit den Träumen so!
01:02:12: Wir träumen in Bildern und probieren dann wenn wir noch eine Erinnerung haben dass in Wörter zu übersetzen.
01:02:22: Und in der Analyse wenn man über Träume spricht wird es nochmal in diesem Setting, in diesem Raum zur Sprache gebracht.
01:02:33: Und das sind immer wieder, wie sagt man Übergänge zu etwas?
01:02:45: Wie stehen Sie denn zu träumen?
01:02:47: Also spielen Träume in Ihrer analytischen Praxis eine große Rolle.
01:02:52: Also wenn jemand über Träume spricht, das ist wunderbar.
01:02:57: Es gibt Leute die machen ihre ganze Arbeit mit Träumen weil sie da sich selbst lassen los und sie probieren das was sie geträumt haben zu interpretieren.
01:03:14: derjenige der träumt Der ist auch derjenige, der die Träume interpretieren kann.
01:03:20: Weil der Analytiker hört zu.
01:03:24: Er kann ja nur zuhören unterstreichen und wiedergeben.
01:03:30: aber wenn derjenig das bis raus hat über seine Träumen zu sprechen Das ist wunderbar!
01:03:42: Wenn Sie sagen, dass sie da freut folgen.
01:03:45: Dass sich in den Träumen unbewusst etwas artikuliert was durch Verschiebungsverdringerungs negationsmechanismen entstellt ist, was wir dann interpretieren und über die Bewusstseinsschwelle heben.
01:04:02: Oder ist es so dass die Träume nur irgendetwas sind?
01:04:06: Ich glaube der Stand in den harten Naturwissenschaften ist nach wie vor der das es unklar ist warum Menschen träumen, Tiere träumen auch nach allem was wir beobachten können.
01:04:15: aber es scheint keine harte evolutionsbiologische Erklärung für das Träumen zu geben und viele Kritiker der Psychoanalyse sagen, es ist eine Überinterpretation dieses Vorgehens beim Träum.
01:04:30: Also nochmal glauben Sie dass tatsächlich in den träumen sich das unbewusste auf die von Freud beschriebene Weise artikuliert?
01:04:40: oder ist es eher so dass wir irgendwas träumen?
01:04:42: Und dann Patientinnen und Patienten in ihrer Interpretation Dinge einbringen?
01:04:48: Ja, das ist eine gute Frage.
01:04:52: In ihrer Interpretation hat man einen Traum.
01:04:59: Man erinnert sich und träumt jede Nacht.
01:05:03: Es geht in der Analyse, was derjenige mit diesem Traum ... anfängt, weil er macht ja eine Geschichte draus.
01:05:14: Es ist vielleicht nur ein Bild oder irgendeine Impression und der Analysant baut um diesen Traum eine ganze Geschichte.
01:05:26: Er baut diese Geschichte.
01:05:28: Es hat mit seinen Wünschen zu tun und das ist es, was die Analyse braucht umzuarbeiten – was derjenige möchte, was er sich wünscht, was da sein.
01:05:41: Und da ist der Traum sehr, sehr fruchtbar!
01:05:47: Was ist dann Ihre Rolle dabei?
01:05:50: Ich liege auf ihrer Couch und erzähle von einem Traum.
01:05:54: Und rede, und rede... Jetzt könnte ich mir denken, dass die sagen, interessant er kommt da voran aber vielleicht denken sie sich auch Boah das geht schief oder macht da sich was vor?
01:06:07: Oder belügt der sich von neuem?
01:06:10: Sagen Sie dann mal so ach nee oder ja interessant und was bedeutet also?
01:06:16: Wie funktioniert das praktisch bei Ihnen?
01:06:18: Wie intervenieren Sie da?
01:06:21: Ich höre zu.
01:06:23: Und in einem, wie man das nennt, gleichschwebendem Zuhören.
01:06:29: Das heißt ich höre nicht unbedingt dieser Geschichte zu aber den Wörtern und wenn mir zum Beispiel auffällt dass einfach viel lauter gesprochen wird oder rausfällt.
01:06:47: Oder kann ich das Wort wiederholen?
01:06:50: Ich kann verschiedene Sachen ... Ah, okay!
01:06:56: Voilà dass das unterstrichen wird oder sogar mit dem Stuhl rutschen oder irgendetwas machen, dass derjenige, der spricht, hört was er spricht und aufmerksam wird.
01:07:15: Voilà, wie wir vorhin gesagt haben.
01:07:17: Ein Wort was immer wieder kommt.
01:07:20: Ah!
01:07:22: Kann ich das unterstreichen?
01:07:24: Und es ist derjenige, der spricht... Es ist nicht der Analytiker, der eine Erleuchtung haben soll.
01:07:32: Es ist der jene, auf der Couch liegt und er spricht, der auf einmal merkt, was er sagt oder damit er etwas anfangen kann.
01:07:41: Aber Sie intervenieren schon, also Sie hatten vorhin das Beispiel von Wer.
01:07:45: Also im präzisischen Brüdenwurm ich
01:07:48: weiß nicht
01:07:50: was.
01:07:50: und dann sagen sie so etwas wie ja jetzt haben sich schon wieder dieses Wort gesagt?
01:07:56: Nein,
01:07:56: das sage ich nicht aber ich ah oder mhm mhm Und derjenige merkt auf einmal selbst dass er immer wieder dieses Wurt Sagt.
01:08:10: oder aber wie schon am Anfang gesagt jede Analyse ist anders und jeder braucht etwas anderes.
01:08:18: Und der analytik also ich spreche von mir Ich schaue schon dass ich mich da diesen bedürfnissen anpassen.
01:08:29: Ja das haben sie Ja okay, das ist glaube ich Berufsethos.
01:08:33: Jede Analyse ist anders.
01:08:35: Aber trotzdem ist ja interessant wie das Verfahren so allgemein ist.
01:08:39: und jetzt sagen Sie... Nein, sie sagen nicht halt Stopp.
01:08:43: Denken Sie mal den Punkt nach?
01:08:44: Sondern die machen das so ein bisschen subtiler und sagen ... Ja!
01:08:46: Aber es ist ja auch irgendwie ein Trick, der Trick des Sokrates zu tun als ob er gegenüber so zu manipulieren im Gespräch dass der Eindruck entsteht Das Gegenüber käme von alleine auf seine Einsichten Und würde auch auf das kommen wollen worauf er kommt Obwohl es tatsächlich so ist wie er ist, die Sache lenkt.
01:09:11: Ist das bei Ihnen auch so?
01:09:12: Dass Sie so umtrichsen...
01:09:13: Das ist interessant!
01:09:14: Das ist die Übertragung.
01:09:17: und weil derjenige, der kommt, der Analysant, nimmt an dass der Analytiker weiß.
01:09:28: Le sujet supposé savoir Der weiß seinen Someti, also der weiß was er da macht.
01:09:39: Aber der weiß nicht was bei dem anderen vorgeht.
01:09:42: man kann niemanden in den Kopf schauen aber durch diese Übertragung wie sie das sagen durch dieses diese Manipulation ja der jene der auf der Couch liegt manipuliert sich auch selbst weil er glaubt der analytiker wisse.
01:10:01: und wenn der analytika macht Was habe ich jetzt gesagt?
01:10:09: Das kann sein, das heißt es läuft alles beim Analysanten ab.
01:10:14: Es ist schon wie sagt man ein Unterstreich und Eindrücken.
01:10:22: aber der Analytiker darf sich nicht erlauben, zu glauben und zu wissen was gut für den Analysanten ist.
01:10:33: Er soll schon sich da zurückhalten.
01:10:35: und voilà auch wenn er mal glaubt nein es ist nicht eher der auf der Couch liegt das ist ein anderer.
01:10:45: So ganz bisschen habe ich jetzt den Eindruck dass Sie gerade getrickst haben.
01:10:51: also ich stelle die Frage und intervenieren sie Klammern manipulieren Sie Ihre Patienten, natürlich in deren Interesse sie sagen.
01:10:59: Ja tu ich aber eigentlich manipulierend sich die Patienten selbst oder?
01:11:05: Manipulieren ist ein blödes Wort für die psychische Analyse.
01:11:08: Aber okay... Die Analysanten heilen sich selbst.
01:11:14: das heißt es geht ja darum zu hören was man sagt.
01:11:20: Und wenn man durch dieses Unterstreich und dieses Ja, ist schon eine Art Manipulation.
01:11:33: Es
01:11:34: ist interessant, weil sie sagen unterstreichen und mit der Hand diese Geste gemacht haben.
01:11:37: Also es gibt ja bei Mesmar zum Beispiel also einem dieser Vorläufer der Technologie und auch Psychotherapie oder Psychoanalyse, der diese Theorie des magnetischen Fludums hatte das ja durch Streichen sich übertragen lässt.
01:11:53: Ja!
01:11:53: Also...es gibt lange schon diese Traditionen.
01:11:59: Das war übrigens da Also Diskurse über die erotischen Gefahren der Behandlung im Mesmerismus.
01:12:05: Ja, weil es eben dieses Streichen auch physisch gab und weil die Patienten beim Mesmer noch zu, ich weiß nicht, ninety-fünf Prozent Frauen waren wie übrigens bei Freud auch zu beginnen ganz überwiegend weibliche Patientinnen.
01:12:20: Meine Frage war ja eigentlich, sind sie als Analytikerin eher oder begreifen Sie sich eher als Katalysator?
01:12:28: Im Sinne von Sie sind dabei.
01:12:32: Bei ihrer Analysandin zum Beispiel geschieht etwas eher von alleine oder ist es tatsächlich so, dass sie als eine andere Person dabei sitzen und wenn auch zurückhaltend aber doch intervenieren.
01:12:47: Und so Stupse geben?
01:12:49: also heute spricht man manchmal von Nudging.
01:12:51: So anstoßen Ja
01:12:54: Es braucht die Präsenz des Analytikers Das heißt eine Präsens im Raum die zuhört und dieses geborgen sein.
01:13:10: Und ja, auf jeden Fall ist das ... Und der Analythiker, der ist jetzt ganz krass gesagt wie der Stuhl oder der Tisch, er hat die Präsenz unterstreicht, gibt zurück Aber er sitzt am Platz des Analytikers.
01:13:36: Es ist ein Hilfsmittel, damit derjenige, der auf der Couch liegt... sein, die sie erfindet.
01:13:48: Das was ihn da beschäftigt, was er nicht sagen will und das vielleicht dazu führt dass er Hautausschlag bekommt.
01:13:55: Dass er eine rote Haut bekommt, dass er stört dort, dass ihr das Auge flimmert weil da etwas in ihm ist, was verdrängt wurde und dann ein Symptom bildet ihn belästigt.
01:14:16: Ja.
01:14:17: Verstehe ich Sie richtig, dass Sie in Ihrer analytischen Praxis nicht interminieren, indem Sie zum Beispiel Nein sagen?
01:14:23: Sie widersprechen nicht, oder?
01:14:27: Nein!
01:14:28: Was?
01:14:28: warum soll ich widersprechen wenn derjenige... Nein ja nein.
01:14:38: Wenn ich was erzähle und ich sage aber es hat nichts mit meinem Vater zu tun dann sagen sie
01:14:46: Dann hat er es mit dem Vater zu tun.
01:14:48: Ja, aber das muss ja noch bei mir ankommen!
01:14:50: Also wie
01:14:51: kann ich sagen... Ah
01:14:53: ok
01:14:54: und wenn ich dann das unterstreiche und singe, ah es hat nichts mit dem vater zu tun?
01:14:59: Ok sie wiederholen das dann so, jetzt haben Sie es ja ironisch gesagt eigentlich.
01:15:03: Das darf ich auch.
01:15:05: Es dürfen sie, ironisch sein dürfen sie.
01:15:07: Ich hab ja gesagt, es hängt auch von demjenigen ab.
01:15:10: Wenn jemand da total deprimand oder ich weiß nicht was ... Oder kann ich nicht ironisch sein?
01:15:17: Das geht ja nicht!
01:15:18: Es hängt immer von demjenigen ab wie man... Derjenige macht die Kur.
01:15:25: Wie er das aufnimmt und wie er mich manipuliert.
01:15:31: Also man könnte das auch umdrehen.
01:15:33: Es ist derjenig, der kommt der benutzt den Analytiker, so wie er ihn braucht.
01:15:40: Er bezahlt ja auch dafür.
01:15:42: Gibt es denn viele Analysanten die sie belügen?
01:15:46: Also bei denen Sie den Eindruck haben, woher was Sie jetzt erzählen, das stimmt ja mal gar nicht.
01:15:53: Was ist Lügen?
01:16:00: Ein Schutz, es ist ja um sich zu schützen und wenn jemand das braucht dann ist noch Arbeit zu machen.
01:16:08: Das heißt ich bin nicht derjenige der sagt sie mögen nein weil das ist ja auch ein...das hat ja mit dem Wunsch desjenigen zu tun.
01:16:17: Es ist wie im Traum wie es ist sogar fruchtbar weil er merkt ja selbst dass dass da was nicht stimmt, wenn er das braucht.
01:16:28: Also das habe ich schon verstanden, dass Sie jetzt nicht sagen sie lügen jetzt gerade aber haben Sie den Gedanken kommt Ihnen manchmal so der Eindruck Boah!
01:16:36: Was er jetzt erzählt?
01:16:38: Da müssen wir noch arbeiten, da leugnet er radikal ab was er eigentlich schon jetzt besser wissen müsste zum Beispiel
01:16:46: also im Idealfahr Ich bin ein Mensch.
01:16:48: Das heißt, natürlich kommen mir so Gedanken.
01:16:52: Aber im Idealfall müsste ich soweit sein, dass ich alles aufnehme ohne da bei mir Gedanken.
01:17:04: Natürlich kommt das vor... aber wie sagt man?
01:17:08: Ich halte es aus!
01:17:09: ... dass wir damit gearbeitet.
01:17:15: Und ärgern Sie sich manchmal über das, was ... ... Ihre Leute auf der Couch Ihnen so erzählen und anbieten?
01:17:23: Ärger!
01:17:25: Ich weiß nicht wie... Nein ich werde dafür bezahlt, dass ich ... ... zuhöre und ganz für denjenigen da bin also ... ... fisch mir nicht erlauben.
01:17:45: Gibt es denn so etwas wie eine Deformation professionell bei Ihnen, dass Sie mit Ihrem psychoanalytischen Begrifflichen-Inventarium aber auch mit Ihrer analytischen Praxis durch die Welt laufen und Menschen treffen, mit Menschen sprechen?
01:18:00: Und sich denken, ah ja.
01:18:02: Bei dem ist das... Also der hat das hier und da ein Problem.
01:18:08: Der müsste dringend mal auf die Couch.
01:18:12: Das muss ich lachen, weil das darf ich mir ja nicht erlauben.
01:18:17: Nicht in meiner Praxis und wenn ich nicht auf dieser Schiene bin... Also man merkt schon, wenn jemand eher neurotisch ist, eher psychotisch, eher pervers ist.
01:18:30: Man kann ... Das ist eben dann im Raum und man merkt das.
01:18:35: Aber man probiert, dass... wie sagt man nicht aufkommen zu lassen damit derjenige eine Chance hat?
01:18:44: Weil wenn ich schon sage, oh!
01:18:45: Der ist pervers und so, dann gebe ich dem ja keine Chance.
01:18:49: Ich mach den ja schon in eine Schublade rein.
01:18:52: aber bei mir das alles... Wie sagt man...?
01:18:59: Flach ist oder ich weiß nicht wie ich das ausdrücken soll.
01:19:02: Hat und den nicht bewertet oder so, voilà!
01:19:08: Und ich glaube dass es die Deformation professionell, dass in meinem Leben auch sehr manchmal zu naiv bin.
01:19:15: Und da... voilà!
01:19:19: Aber boah!
01:19:19: Zu naiv?
01:19:20: Als Psychoanalytikerin zu naïve, da sollte man noch denken, dass sie gerade das gegenteilige Problem haben, dass Sie jede Naivität verloren haben.
01:19:27: Ich glaube
01:19:27: alles.
01:19:28: Das heißt, wenn jemand mir etwas erzählt.
01:19:32: Okay das ist dann so.
01:19:34: und ja ich nehme das für wahr weil auf der Couch alles was derjenige erzählt ist wahr.
01:19:45: es ist so wie der weil er empfindet dass Es ist
01:19:53: interessant, dass Sie das sagen.
01:19:53: Sie glauben alles!
01:19:54: Ist es dann so, dass sie Ihrem beruflichen Ethos auf den Leim gegangen sind?
01:19:59: Das
01:19:59: heißt
01:20:00: ... Na ja also in Ihrer Praxis müssen Sie... das haben Sie sich vorgenommen alle zu stehen lassen wie es ist.
01:20:08: aber im alltäglichen Leben könnte man auch denken klar gelogen der gibt an da ist ein Blender.
01:20:20: Aber in meinem Leben durch diese Psychoanalyse, durch meine eigene Kur, meine eigene Analyse.
01:20:28: Durch die Arbeit mit werde ich auch viel, viel ... wie sagt man?
01:20:35: Tolerant da und viel... Ich glaube sehr viel weil warum erzählt dieser Mensch mir das?
01:20:45: weil er das so besser findet oder weil er damit besser zu resch kommt?
01:20:51: und weil dann lass ich stehen.
01:20:54: Das heißt, warum muss man dann andauernd in Schubläde einmachen?
01:21:03: Der so, der so.
01:21:07: Ist das nicht gefährlich?
01:21:08: also es gibt diesen Spruch alles verstehen heisst alles verzeihen.
01:21:13: Also ich verstehe nicht alles.
01:21:15: Weil das ist auch sehr ein gutes Stichwort, weil zum Beispiel die... Es gibt ja auch... Das hier ist Praxis, wir haben von der Praxis gesprochen.
01:21:26: Dann gibt es die Theorie.
01:21:28: und wenn man zum Beispiel diese Seminare von Lacan liest dann braucht man schon einen Nicht-Verstehen-Wollen, einen sich auflassen wollen nehmen, was da ist und das wirken lassen.
01:21:42: Und eine Idee bekommen.
01:21:44: Und voilà!
01:21:45: Also man braucht schon so eine Toleranz nicht verstehen wollen.
01:21:51: Habe
01:21:51: ich gerade richtig verstanden um nochmal auf diesen Begriff zu kommen dass wenn man bei Lacan auch den Willen braucht es nicht zu verstehen im Sinne von Lacan hat man auch Musik.
01:22:01: Ja Musik ist interessant Voilà, aber es ist auch ein ... Weil er ... Le sens, le pas de sens, l'en sens.
01:22:10: Das ist so präsent bei Lacan und mal einfach wirken lassen.
01:22:15: Mal einfach weiterlesen, mal einfach sich davon nehmen lassen.
01:22:21: Und ja, das ist hier auch in der analytischen Kurve wenn man mit jemandem arbeitet.
01:22:29: Mal wirkenlassen, mal lassen.
01:22:33: Das sind ja eigentlich ästhetische Qualitäten, die Sie gerade beschreiben.
01:22:37: Es ist nicht alles hart auf den Begriff gebracht, sondern man lässt es mal laufen und es gibt diese musikalische Qualität.
01:22:44: Freud selbst hat über Jahrzehnte – wenn ich das richtig in Erinnerung habe – immer wieder gesagt, dass die Psychoanalyser eine Art Kunst sei.
01:22:53: Würden sie das so sagen?
01:22:54: Dass Ihre Analyse eine künstlerische oder in Teilen zumindest künstlärische Praxis?
01:23:02: Ich würde das Furchtkunst nicht benutzen, aber Kreativität würde ich benutzen.
01:23:09: Ich komme ja aus der Kunstwelt und die habe ich zum Teil getauscht durch diese Arbeit mit der Psychoanalyse Und für mich ist es eine kreative Arbeit.
01:23:25: auf jeden Fall
01:23:31: Wollen Sie sagen, was sie meinen mit?
01:23:32: Sie kommen aus der Kunstwelt.
01:23:35: Was Sie früher gemacht haben als Künstlerin...
01:23:39: Ich habe gemalt in Museen gearbeitet, mit Schulklassen und die Führungen gemacht.
01:23:54: Ich war schon sehr interessiert an der zeitgenössischen Kunst Und die hat mich zur Psychoanalyse geführt.
01:24:09: Ich sehe das als kreative Arbeiter, ich bin ja auch nicht Ärzte und nicht Psychologe.
01:24:17: Ich bin Psychoanalytiker.
01:24:20: Dieses Wort Psycho könnte man sogar auf der Seite lassen.
01:24:25: Es ist eine Analyse.
01:24:28: Derjenige, der arbeitet ja auch kreativ an sich selbst weiter.
01:24:33: Ich
01:24:40: würde noch gerne fragen nach einem Begriff, den Sie vorhin erwähnt hatten.
01:24:43: Zwei der Übertragung.
01:24:45: Das ist in einer analytischen Situation in diesem Setting zu einer Übertrage kommen können.
01:24:52: Können sie sagen was das ist wie es funktioniert?
01:24:54: Es gibt ja auch die Gegenübertragungen.
01:24:56: Was ist das dann?
01:24:57: Das ist auf der Seite des Analyptikers.
01:25:00: aber zuerst mal die Übertragung.
01:25:05: Das ist wie eine Verbindung, zum Beispiel sie suchen einen Analytiker.
01:25:15: Dann ist jemand der sagt gehen Sie mal zu dem.
01:25:20: ich glaube ich habe gehört und hier unter und dann da ist schon der Anfang einer Übertragung.
01:25:27: Sie haben schon da etwas von dem Analythiker gesagt.
01:25:32: was denjenigen positiv Jim, der geht zu diesem Analytiker.
01:25:37: Man hat ein Erstgespräch und wie ich schon gesagt habe, derjenige glaubt dass der Analytiker weiß um sein Symptom und so.
01:25:49: Und das ist diese Übertragung man dieses Vertrauen, dass derjenig zu dieser Person hat weil er macht den Analytiker ohne den Analysanten das überhaupt nicht geben.
01:26:06: Er bringt das Material, er vertraut dem Analytiker und das ist diese Übertragung und dadurch kann er arbeiten weil er glaubt dass derjenige ihm hilft.
01:26:24: also als Analysant gebe ich dem Analytika oder der Analytikerin sozusagen Vorschusskredit.
01:26:33: Gibt es nicht auch die Übertragung von negativen Gefühlen?
01:26:36: Ja, und das ist dann derjenige, der darf diesen Analythiker beschimpfen.
01:26:45: Er darf sagen sie sind ja scheiß was komm ich hierher?
01:26:49: Das ist ja Quatsch Und er erschimpft während der ganzen Sitzung.
01:26:56: Ist Ihnen
01:26:57: das passiert
01:26:59: Nicht so krass, also es ist aber ja das kommt schon vor und er sagt ich komme jetzt nicht mehr wieder.
01:27:06: Er bezahlt, er geht und dann nach sagen wir mal zwei Wochen ruft er an ob er nochmal eine Sitzung bekommen könnte.
01:27:17: Und dass... Wir haben ja auch vom Aushalten, weil er bezahlt für das, was er da loswerden möchte.
01:27:28: Wenn jemand und irgendwann würde ich annehmen... Das ist jetzt krass aber beruhigt diese Person sich und dann kommt es zur Arbeit.
01:27:42: Okay also manchmal werden Sie auch dafür bezahlt dass sie sich beschimpfen lassen oder Vorwürfe machen lassen?
01:27:48: Ja!
01:27:50: Und kommt es dann zur Gegenübertragung, in dem Sinne dass sie auch emotional auf diese Person reagieren?
01:27:58: Also ich bin ein Mensch.
01:28:00: Wenn ich professionell ganz stark bin, kommt das nicht dazu.
01:28:07: Das heißt aber es gibt ja auch... Ich darf mir auch erlauben mit jemandem nicht arbeiten zu können.
01:28:17: Darum sind die Erstgespräche ja auch da, dass beide merken ob sie miteinander arbeiten können oder nicht.
01:28:24: Und nach drei Serenzen darf man schon sagen ich glaube ich überweise Sie oder ich gebe Ihnen andere Adressen wo sie vielleicht besser arbeiten können als mit mir.
01:28:38: oder voilà das darf man.
01:28:41: Und woran merken Sie das?
01:28:42: Oder was sind Kriterien, ist das irgendwie die Chemie nicht klappt.
01:28:45: Ist das so ein Gefühl...
01:28:53: Das weiß ich nicht.
01:28:56: Es geht oder es geht nicht.
01:29:01: Wissen sie's nicht oder wollen sie's auch nicht sagen!
01:29:04: Es sind ja immer verschiedene Leute, wenn zum Beispiel jemand kommt und er schimpft.
01:29:20: Und ich merke... Das ist so, da ist noch was anderes.
01:29:26: Und dann überweise ich ihn zum Beispiel zu einem Psychiater und sage sprechen Sie mal und dann schauen wir weiter.
01:29:36: oder wenn jemand zu sehr sagen wir mal psychotisch ist Und ich merke, dass das genügt nicht mit der Sprache.
01:29:47: Da ist etwas was noch im Spiel ist dann überweise ich zu einem Psychiater.
01:29:52: Was meinst du mir psychotisch?
01:29:53: Wenn man denkt die Luxemburger Regierung besteht aus Aliens zum
01:29:58: Beispiel
01:29:58: Dann würden sie sagen gehen Sie mal zum Psychiator
01:30:00: Ja.
01:30:01: oder wenn vor der Tür als sich jetzt reinkam steht ein weißer Van und der die hören jetzt alles hier sprechen und der, wenn ich dann rausgehe ist er nicht mehr da.
01:30:13: Der steht schon vor meiner Tür.
01:30:15: Und voilà!
01:30:17: Wenn das nach ein paar Sitzungen sich gar nicht einrängt oder so.
01:30:25: Aber ich hatte auch schon einen Fall wo das funktioniert hat mit der Zeit... beruhigt, wie man sagt.
01:30:38: Aber wenn es sich nicht beruhigt dann bin ich nicht die richtige Person.
01:30:42: also ich will ja auch nicht jemanden da von irgendetwas abhalten wenn ich merke dass das kann nicht gehen.
01:30:51: Gibt's auch Leute bei denen sie das Gefühl haben oh die sind gefährlich?
01:30:56: Das ist auch interessant.
01:31:02: Ich will das nicht aufkommen lassen.
01:31:04: das heißt Es ist eine gute Frage, dass probiere ich dann aus meinem Kopf weg zu bekommen oder wenn so was entsteht.
01:31:24: Aber das kommt nicht vor, dass mal ein Patient bedrohlich wird?
01:31:32: Also bei mir ist das noch nicht vorgekommen, aber in Berlin ist das wirklich vorgekommene.
01:31:39: Das war eine Frau die mit jemandem... also die ihre Praxis zu Hause hatte und die ist überfallen worden.
01:31:48: Es war ein Erstgespräch.
01:31:49: Sie wusste nicht was auf sie zukommt und kann vorkommen!
01:31:56: kommt vor.
01:31:58: Und muss man seine Patientinnen und Patienten irgendwie zumindest ein bisschen sympathisch finden?
01:32:04: Also schicken Sie Leute weg, wenn sie sich denken Boah ist der unsympath?
01:32:09: Das ist bei mir jetzt kein Kriter.
01:32:16: Ich nehme die Leute so wie sie sind und man arbeitet ja mit diesen Leuten und es hat nichts mit... Sympathie oder nicht Sympathy.
01:32:27: Es ist, die sind so wie sie sind und die nimmt man so wie Sie sind und arbeitet mit den Leuten.
01:32:40: Wie sehen Sie die Zukunft der Psychoanalyse?
01:32:44: Das ist eine Frage auch in Frankreich jetzt sehr viel beschäftigt.
01:32:53: Also ich vertraue auf die Psychoanalyse.
01:32:56: Ich werde nicht dieser Mensch, den ich heute bin ohne eine analytische Kurve gemacht zu
01:33:04: haben.".
01:33:08: Jetzt zielt die Frage auch auf die Beobachtung dass die kulturellen Voraussetzungen der Psychoanalyse langsam verschwinden ist?
01:33:17: Nicht die Psychioanalyser einer Praxis für die Gebildeten in erster Linie ist für die Menschen, die genug Geld haben sie zu bezahlen und es nicht einer Zeit, in der immer weniger gelesen wird.
01:33:37: Die Psychoanalyse bedroht
01:33:39: also von der Seite glaube ich nicht weil jemand der eine Kur macht dass das überhaupt nicht intellektuell eine analytische Kur das stört sogar.
01:33:51: das heißt es geht ja darum frei zu sprechen, alles was einem einfällt.
01:33:56: Wenn man glaubt man müsste da intelligent sprechen und so als Analysant kann man sich dann das geht nicht es ist gar nicht intellektuell und vom Preis her.
01:34:13: darum haben wir ja in Berlin probiert diese psychoanalytische Bibliothek in die Welt zu setzen.
01:34:22: Da haben wir einmal die Woche aufgemacht für Leute, sie haben nicht bezahlt und auch kein Termin genommen.
01:34:38: Von der Seite ist sogar die Psychoanalyse sehr... geht mit der Zeit.
01:34:48: Sie probiert das in den Griff zu bekommen, auch mit dem Geld.
01:34:52: Man spricht ja mit demjenigen was können sie zahlen?
01:34:55: Was ist ihnen möglich?
01:34:58: Ich habe während ich glaube vier Jahren in Berlin mit einer Frau gearbeitet die zehn Euro die Stunde gezahlt hat aber es war ein Abkommen sie musste jede Woche kommen.
01:35:13: Das heißt es Es ist kein Tourismus, dass man so jetzt habe ich mal Lust die zehn Euro.
01:35:22: Nein es braucht auch Disziplin und wenn man merkt das jemand arbeitet und es am Geld hapert findet man bestimmte Lösungen.
01:35:35: also ja
01:35:39: Noch mal zu der Frage der kulturellen Voraussetzungen.
01:35:42: Also man freut Lies und freuts Fallstudien, die sind Kulturell gesättigt.
01:35:49: Er interpretiert Patientinnen indem er ausgreift auf Goethe und Sophocles Und Die Literatur die Kunst Michelangelo all das spielt bei ihm hinein und kann davon ausgehen dass seine Patienten und Patientinnen diesen Canon kennen.
01:36:08: Und der Kanon, den Freud hatte oder auch jede andere Form von Kanon ist verfallen.
01:36:15: Also wir haben eigentlich nicht mehr heute in unserer Welt die so ausdifferenziert ist bestimmte gemeinsame kulturelle Grundlagen.
01:36:22: Ist das nicht eine Bedrohung der Psychoanalysen?
01:36:24: Es ist nicht auch tatsächlich empirisch so dass bis auf Städte wie Freiburg und vielleicht auch Berlin-Parisme sowieso nämlich an die Psychoanalyse im Schwinden begriffen ist.
01:36:37: Das ist jetzt sehr interessant.
01:36:40: Ich sage auch an was ich gedacht habe, aber zuerst ja natürlich das war eine andere Zeit.
01:36:48: Freude mit der Mythologie und dem Ganzen.
01:36:53: Der war ein sehr intellektueller Mensch.
01:36:57: Lacan auch.
01:36:58: Das ist ja Wahnsinn!
01:36:59: Was Lacan?
01:37:02: Mit der Philosophie... Heute, wenn ich sie richtig verstanden habe würden die Menschen nicht mehr so auf diesem Niveau kommen oder so.
01:37:17: Aber ich hab an die KI gedacht weil heute ist ja etwas anderes im Spiel und das ist der große andere.
01:37:27: Weil die KI ... Der große andere ist ja das Symbolische der Schatz des Signifikanten und die KI könnte man nehmen als Schatz der Signifikantin, wo man hat alle Möglichkeiten.
01:37:47: Man kann alles fragen.
01:37:53: Man könnte sagen ein intellektuelles Niveau, das sogar noch über Freud und Lacan ist.
01:38:01: Weil man hat alles!
01:38:06: Also ich übertreibe wenn man weiß damit umzugehen kann man ja Und Lucid ist und sieht, wie man das benutzt.
01:38:18: Nicht alles Glauben oder diese ganzen Geteuer.
01:38:22: Aber dieser KI ist Wahnsinn!
01:38:26: Empfehlen Sie jetzt gerade die Analytikerinnen durch einen Chatwort zu ersetzen?
01:38:29: Nein!
01:38:34: Also ich bin manchmal... Habe ich auch, habe ich Fragen an die KI?
01:38:41: Nein.
01:38:41: Die Präsenz des Analytikers kann man durch nichts ersetzen.
01:38:46: Aber warum nicht?
01:38:47: Man kann damit spielen!
01:38:48: Man kann auch fragen... Warum nicht?
01:38:52: Kann man die KI mit ins Boot
01:38:54: nehmen?!
01:38:55: Also ich hab' nichts dagegen!
01:38:57: Jetzt wagen Sie... Entschuldigung.
01:38:58: Ja.
01:38:59: Die präsenz des Analytikers kan man durch nix ersetzen, das hr ist... Das ist ja irgendwie entweder ein Argument, dass den Körper betrifft oder auch den Raum die körperliche Co-Präsenz in jedem Fall aber irgendwie auch etwas Charismatisches hat.
01:39:15: Also man braucht einen Menschen dem menschlichen Körper in Co-Präsenz damit die Psychoanalyse funktionieren kann.
01:39:22: Verstehe ich das richtig?
01:39:23: Ja ja dieser Raum also dieses Setting wie wir... Das ist ja man isst zwei Personen sind in einem geschlossenen Raum und vertrauen sich.
01:39:39: Und es sind zwei Körper, es sind wirklich zwei Körper!
01:39:45: Und was zwischen zwei Körbern läuft auch Triebe diese Ausstrahlung dieser Aura Diese zwei Auras, die sich vermischen.
01:39:56: natürlich sind da Spannungen.
01:39:59: Ist da diese Übertragung?
01:40:03: Und sie haben von Mesmer gesprochen.
01:40:06: Von diesen Erschwingungen.
01:40:10: Er hatte auch so dieses Kupferkübel oder wo Frauen rumt herum sich angefasst haben und dann ist der reingekommen.
01:40:19: Die haben geschrien!
01:40:20: Das heißt... Aber da ist auch etwas davon von einer Spannung, von einem Magnetismus im Raum den man heute nicht mehr so benennt.
01:40:35: Aber es hat mit diesen zwei Körpern die Präsenz von zwei Körper zu tun.
01:40:42: Ist das ein bisschen mystisch?
01:40:44: Also jetzt haben sie gerade auf Messmerch verwiesen und auch dieses Bacquet heißt das, glaube ich.
01:40:50: Und die Frauen, die da an diesen Griffen halten in die Kupferwanne kommt Messmer rein, flippen die aus.
01:40:56: Also historisch war das so ist es schon schwer verständlich heute.
01:40:58: Das war
01:40:59: ein Szenario!
01:41:01: Da muss schon irgendetwas gewesen sein... Ich bin nicht auf dieser Schiene.
01:41:07: Also Jung hat ja auch mehr so gearbeitet mit dem Sexuellen und so, also ich probiere meine zwei Füße ganz am Boden zu halten.
01:41:26: Aber da ist schon was wenn zwei Körper in einem Raum und diese Schwingungen, wenn das schweigen.
01:41:43: Wenn da zehn Minuten schweigern im Raum ist, könnte man das schneiden.
01:41:49: Da isst etwas!
01:41:52: Es
01:41:52: ist eigentlich dann eine theatrale Situation, oder?
01:41:56: Eine Bühne im Theater und es gibt so ein Aufführungs- und Live-Charakter.
01:42:02: Es
01:42:02: ist ein Szenario und immer das man kommt... rein, man legt sich auf die Couch.
01:42:09: Man spricht ... man bezahlt, man gibt die Hand oder nicht?
01:42:15: Man geht wieder raus.
01:42:17: Guten Tag!
01:42:18: Auf Wiedersehen!
01:42:19: Es ist eine Miesenzähne.
01:42:22: Es ist ein Ritual und dieses Rituel hält.
01:42:26: Es hält beide.
01:42:28: Sprich über Teams funktioniert das nicht so.
01:42:30: Videotelefonie ist nicht gut für Psychoanalyser.
01:42:33: Das ist auch interessant, weil ich arbeite auch jetzt, wo ich in Luxemburg bin.
01:42:40: Noch mit Leuten von Berlin also und aber nur mit Leuten die, wo schon Übertragung war, die in meiner Praxis waren Und Ich würde mir nicht erlauben Mit jemanden einfach so nur über Zoom oder zu arbeiten.
01:43:01: Aber Es ist möglich, wenn die Übertragung steht.
01:43:06: Wenn Leute von Zeit zu Zeit aus Berlin nach Deutschland in die Praxis kommen, was super ist... ... alle sechs Monate oder voilà.
01:43:18: Und so dann funktioniert es, ja?
01:43:20: Also man braucht mal einen Check-in und muss sich wieder ein bisschen beschnuppern.
01:43:23: Man braucht dann doch diese körperliche Co-Presenz... ...oder so ist in der Vorgeschichte gewesen.
01:43:27: Ja, so arbeite ich aber es gibt auch Analyptiker die anders arbeiten.
01:43:32: also, ja.
01:43:36: Okay das hat mich jetzt genau ich denke dem noch hinterher, also dieser theatralen Situation, dieser Co-presenz KI hatten sie erwähnt.
01:43:47: Sehen Sie die Gefahr, dass immer mehr Menschen diesen performativen körperlichen Co-Presents Charakter der Psychoanalyse übersehen oder gar nicht davon wissen, übergehen dazu sich... von Apps oder Chatbots kurieren zu lassen.
01:44:09: Es gibt eine Reihe von psychotherapeutischen Apps, die das ist empirisch untersucht sehr gut funktionieren.
01:44:18: also zum Beispiel Alarm schlagen wenn das Suizidrisiko steigt.
01:44:23: ja das merkt man nicht daran dass die Leute Abschiedsbriefe schreiben sondern atemrhythmus und an anderen Kriterien.
01:44:30: Ist das eine Konkurrenz für die psychotherapeutische Branche?
01:44:34: Und auch für die Psychoanalyse?
01:44:37: Also Konkurrenz, es ist etwas anderes würde ich sagen.
01:44:43: Die Psychoanalyse ist etwas sehr einzigartiges.
01:44:50: Man sagt ja auch das ist keine Therapie Es wird mit dem Unbewussten gearbeitet.
01:44:58: Es sind zwei Körper die da in einem Raum.
01:45:02: Einer gibt sich dem anderen, damit der etwas über sich erfährt.
01:45:10: Das was Sie beschrieben haben mit der KI – ich habe nichts dagegen!
01:45:15: Aber es ist etwas anderes.
01:45:17: Es kann funktionieren aber es ist keine klassische Psycho-Analyse oder Klassik ist jetzt vielleicht blöd das ist etwas mehr.
01:45:31: Angenommen, ich wäre dreißig frische Literaturwissenschaft promoviert und könnte damit nichts anfangen.
01:45:37: Würden Sie mir raten eine Ausbildung zum Psychoanalytiker zu machen wenn es mich interessiert?
01:45:43: Also im Sinne von würden sie einem mittel jungen Menschen der in dieser Altersgruppe ist in der man sich überlegt ob man In die Psychoanalyse hinein schnuppert, würden sie das Menschen noch heute raten jetzt nicht eine Analyse zu machen dass sowieso sondern den Beruf zu ergreifen oder anzustreben.
01:46:06: Ja.
01:46:07: Aber wie Sie sagen, das ergibt sich wenn sie oder derjenige eine Analyse macht und die Analyses so zu einer ... in die Daktik also zu einer Analysel wird, die einem zum Analytiker führt und das in Erwägung zieht.
01:46:32: Das ist wunderbar!
01:46:36: Aber ob sie damit finanziell überleben können, das ist eine andere Frage.
01:46:42: Wenn Sie eine Familie zu ernähren haben, nehme ich an, dass Sie noch ... Dass Sie damit nicht überleben könnten oder ja irgendwann wenn Sie wirklich Leute haben die ... Also
01:47:03: es sind eigentlich zwei unterschiedliche Fragen.
01:47:05: Wird's in Zukunft noch genügend Neurotika geben?
01:47:07: Klar ja, aber gibt's noch genugend Neurotheker die auch die Psychoanalyse suchen und bezahlen weiß man nicht.
01:47:13: Voila!
01:47:13: Und das gibt zu viele Therapien Es gibt so viel und KI und dass alles und jeder sucht das was für ihn gut ist.
01:47:22: und voila und es ist nichts jetzt der Andrang bei der Psychoanalyse, weil die ja auf Zeit arbeitet.
01:47:32: Das braucht Jahre wirklich sagen.
01:47:36: Als
01:47:38: Sie vorhin erwähnt haben dass sie in ihrer analytischen Praxis darauf achten oder es hinauffällt das Patientinnen und Patienten bestimmte Worte besonders oft verwenden oder bestimmt betonen habe ich irgendwie Sorge, ich verwende bestimmte worte dauernd immer wieder da komische Betonungen.
01:47:56: Sie haben was aufgefallen?
01:47:58: Oh, Entschuldigung.
01:47:59: Ich habe mich jetzt hier konzentriert auf... Das ist eine ganz andere Situation!
01:48:05: Wir sind hier auch in einem Studio, wir sind zu drei im Raum, das auch sehr interessant ist.
01:48:12: und das ist für mich jetzt eine ganz anderes Situation gewesen und es ist ja fast wie wenn ich der Analysant gewesen bin.
01:48:26: Aber egal, ich hatte das gar nicht jetzt präsent.
01:48:31: Ich glaube Sie
01:48:32: haben mich gerade dabei erwischt wie ich ein bisschen therapeutisches Feedback erschleichen wollte.
01:48:38: Das war nicht ganz ernst gemeint überhaupt.
01:48:40: Also ich glaube wir sind am Ende des Gesprächs.
01:48:44: es war ein ganz wunderbares Gespräch.
01:48:47: Ich habe viel über die Psychoanalyse vor allem die psychoanalytische Praxis gelernt.
01:48:54: Ich danke Ihnen herzlich.
01:48:55: Gibt es noch irgendwie ein Tipp, den wir mitnehmen können aus Ihrer Sicht als Psychoanalytikerin?
01:49:05: Also ich bedanke mich auch sehr bei Ihnen dass sich diese Erfahrung machen durfte und das ich überhaupt sprechen konnte über Psychoanalyse.
01:49:20: Also ich glaube, ich lasse das dabei.
01:49:26: Frau Schoss, wieder herzlichen Dank für dieses wunderbare Gespräch.
01:49:29: Danke auch Ihnen!
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